Über Dr. Moritz Muehlbacher

Facharzt für Psychiatrie Diplom Psychosomatische Medizin Diplom Psychoonkologie

Psychiatrie&Psychotherapie: Höchstes Risiko für Corona

In einem psychiatrisch-psychotherapeutischen Setting sitzen ÄrztInnen/ThrapeutInnen mit Betroeffenen für lange Zeit in einem geschlossenen Raum zusammen.
Das ist die höchste anzunehmende Risikosituation überhaupt!

Und zwar viele Betroffene täglich, was das Risiko maximiert..

Ich frage mich, ganz ehrlich, was hier für Schutzmaßnahmen vorgesehen sind oder wer sich überhaupt zuständig fühlt.

New: Highest safety standards against Coronavirus in the practice

After an unsuccesfull attempt with a Chinese product, I am now using an European air disnifectant apparatus (HEPA filter plus UVC, EU hospital standard, www.rensair.com von www.cdi-energy.com) which filters the air every ten minutes competely an kills >99% of all bacteria, fungi and viruses, including corona.

The UVC waves do not harm patients or staff, as the exposition happens within the apparatus.

I hope I can thus provide the highest available safety standard for appointments in the practice, while common safety measures of course still apply,

Neu in der Ordination: Luftreinigung gegen Corona

Die neue Situation stellt uns alle vor große Herausforderungen.
Gerade die Stuation, wo Menschen in einem geschlossenen Raum miteinander reden ist DIE klassische Risikosituation.

Nach einem leider erfolglosen Versuch anfangs der Epidemie mit einem chinesischen Produkt, das mehr Schaden als Nutzen brachte und nach 6 Wochen kaputt war, gibt es jetzt eine Lösung einer europäischen Firma (www.rensair.com)

Die Raumluft wird ständig durch HEPA-Filter UND UVC-Licht (innerhalb der Maschine, dringt nicht nach aussen) desinfiziert. Das tötet Bakterien und Viren und entspricht auch einem modernen Krankenhausstandard.

Das UVC Licht dringt nicht nach außen und kann somit weder Haut noch Augen schädigen, vernichtet aber zuverlässig Viren und Bakterien.

Damit kann ich die bestmögliche Prävention in der Ordination anbieten.

Freilich gelten trotzdem die üblichen Sicherheitsmaßnahmen.

Social Distancing: Unwort 2020

Ich möchte als frühe Nominierung für das Unwort des Jahres 2020 „Social Distancing“ angeben.

Wörter haben Macht und formen Gedanken.

Der Gedanke, der hier verfolgt wurde, war eigentlich richtig:
Abstand schützt. Speziell auch vor Corona, welches eine echte Gefahr für alle ist.

Aber: Es schützt uns der physische Abstand, nicht der soziale.

Eine bessere Wortwahl wäre „physical distancing“ gewesen.

Wörter formen Gedanken, formen Verhalten.

Allzu viele Menschen haben das „social distancing“ jetzt in ihr Denken integriert.

Das macht zweierlei Probleme:
1. Massive (und unbegründete) Angst, überhaupt soziale Kontakte aufzunehmen. Unter entsprechenden Schutzmaßnahmen ist dies nicht nur sicher, sonder gehört zum Mensch-Sein dazu.

Viele Menschen sind jetzt isoliert und vereinsamt. Das fördert psychische Erkrankungen!

Theoretisch kann „social distancing“ auch bedeuten, dass sich reiche, priviligierte Menschen in „Schutzgebiete“ zurückziehen und ärmere Menschen weiter arbeiten ohne Möglichkeit, genügend Abstand zum Schutz ihrer selbst und anderer Menschen einzuhalten.

2. Bei Wegfall von Restriktionen („lock down“) Maßnahmen, wird völlig vergessen, dass es eigentlich um was anderes ging, als Menschen „den sozialen Kontakt zu verbieten“, und sämtliche Vorsichtsmaßnahmen werden dann von heute auf morgen ignoriert.

Das fördert leider wiederum die Pandemie.Und das will wohl niemand, oder?

Wörter sind wichtig. Social distancing ist kein gutes.

Die Maske fällt: Corona zeigt uns die kranke, manische Welt

Ein Thema, das mich schon lange bschäftigt, und das mir jetzt um so mehr auffällt.

Die Nachrichten strotzen nur so von negativen Meldungen, Unglücken, v.a. einem drohenden wirtschaftlichen Kollaps.

Ich bin selbstständig. Ich weiß recht genau, wie eine Jahresbilanz zubeurteilen ist.

Wenn 2019 insgesamt okay war, und 2020 vielleicht 10% weniger bringt…..
– schlafe ich nicht unter der Brücke
– friere ich nicht im Winter
– überlege vielleicht, ob die eine oder andere Ausgabe nötig ist.

Das ist es aber auch schon.


Ich habe nicht wenige PatientInnen (obwohl ich Privatarzt bin), die von z.B. einer Mindestpension leben.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum einige Prozent „minus“ (in der Gesamtwirtschaft) gleich katastrophisiert werden.

Das könnte Arbeitslose, MindestpensionistInnen etc. treffen – zu UNRECHT.
Oder eben auch andere, die tatsächlich einen schweren oder völligen Einbruch haben.

Die können und sollen Hilfe erhalten.

Wir können uns das leisten. Es müssen halt ALLE – auch die REICHEN – ihren Beitrag leisten. Dann zahlen wir halt, bitte schön, 0,etwas % mehr Steuer. Juckt micht das?

Ja. Jeder will Geld. In Wirklichkeit: Nein!

Eine ständig wachsende Wirtschaft führt in jedem Fall zum Kollaps – (es gibt genug Beispiele aus der jüngsten Geschichte).

Wollen wir das wirklich?

Die Leidtragenden sind immer die schon vorher Armen.

Analogie zu Psychiatrie: In der Manie „gibt man Energie aus“. Und zahlt dann zurück mit Zins: „Depression“.

(Post-)Corona Psychosyndrom?

Mittlerweile sind mir in der Ordination bereits drei Fälle untergekommen, die möglicherweise eine gemeinsame Geschichte haben.

Alle drei Personen (Patientinnen) sind Frauen zwischen 40-60.

Alle drei hatten in der Hochphase von Corona in Österreich (März) absolut typische Symptome mit

– Fieber
– Muskelschmerzen
-massive Schwäche („eine einzige Stiege steigen nicht möglich, Hand heben kaum möglich)
– massive Atembeschwerden
-massiver Husten
– ein subjektiv „völlig anderes Gefühl als bei „Grippe „
– Schmerzen in verschiedenen Körperregionen
– völliger Ausfall für viele Wochen bis Monate.

Der „PCR“-Test wurde tlw. nicht durchgeführt oder viel später. und war dann, wenig überraschend, negativ.

JETZT, Monate danach:

-noch immer keine gute körperliche Leistungsfähigkeit
– aber wechselhafte Tage, manchmal gut, dann wieder „gar nicht“.
– tlw. Atemleistung noch eingeschränkt

Psychiatrisch:
– wechselhaft massive Ängste
– plötzliche „Heulkrämpfe“
– Schlafstörungen
– „brain fog“ – Konzentrationsstörungen
– untypisch depressiv: oft gut drauf, dann schwerst depressiv bis hin zur Suizidaltität

Meistens: KEINE relevante psychiatrische Vorgeschichte (2/3), einmal schon, aber siet vielen Jahren geheilt.

Cornoaviren schädigen kleine Blutgefäße. Das Muster spricht für eine Schädigung speziell im Frontallappen und im limbischen System.

Ich würde vor allem Kollegen/KollegInnen aufrufen, hier besonders zu schauen, da mir die drei Fälle zuletzt wirklich in der Symptomatik zu ähnlich waren, um sie nur als Zufall zu sehen!




CDT bitte als Kassenleistung!

CDT ist ein Laborparameter, der einem Arzt/einer Ärztin einen Überblick gibt über de tatsächlichen Alkoholkonsum über Wochen.

Das tun die kassenleistbaren Laborwerte nicht.

Es wäre extrem sinnvoll. das als normalen Parameter auch als Kassenleistung zu bezahlen.

  1. Früherekennung – und damit Frühintrvention, wenn noch gute Behandlnung möglich ist- vor der Entwicklung einer vollen Abhängigkeit.
  2. Haben sehr viele Österreicher hier ein Problem, und wissen es nicht einmal
  3. die Folgeschäde sind VIEL teurer.

Momentan kostet das jemanden so um die 40 Euro. Das zahlt man als Patient/in nicht, schon gar nicht mit dem impliziten Vorwurf, „Sie trinken ja doch, mehr als Sie sagen“.

Das ist genau der falsche Ansatz, treibt Menschen in die Krankkeit und kostet extremm viel Geld in der folge.

BITTE Kassenlsietung machen! Unter psychiatrischer F32.0 – Leichte depressive Episodeerschwiegenheit. Das würde uns echt viel Behandlund ermöglichen und in der Folge Kosten sparen.

Nach der (hoffentlich ersten und vorläufig letzten Welle der) Corona-Pandemie

Liebe PatientInnen und Patienten!

Die letzten Monate waren für viele von uns eine große Herausforderung.
Ich habe so gut es ging probiert, mit allen Kontakt zu halten.
In den meisten Fällen ist dies sehr gut gelungen, viel musste aber auch improvisiert werden und einiges hat leider manchmal überhaupt nicht funktioniert. Dabei ist es bedauerlicherweise auch dazu gekommen, dass Termine nicht stattfinden konnten, durcheinander gekommen sind, Post nicht ankam und andere Mißgeschicke.

Dies tut mir für die davon Betroffenen sehr leid. Niemals war das mein Vorhaben, aber auch mir sind sicher Fehler unterlaufen.


Im großen und ganzen kann ich aber eine sehr positive Bilanz ziehen und bedanke mich bei allen!

Gerade jetzt, nach dieser einmaligen „Ausnahmesituation“, kann es dazu kommen, dass psychische Probleme sogar vermehrt auftreten.
Besuche in der Ordination sind jetzt auch wieder vor Ort möglich, unter Berücksichtigung der üblichen Verhaltensmaßnahmen.

Bitte schauen Sie genau, ob Sie noch genügend Vorrat an Medikation bis Mitte Juli haben.
Rezepte kann ich noch bis zum 15.6. ausstellen, danach ist die Ordination bis zum 13.7. geschlossen.

Mit den besten Wünschen,

Dr. Moritz Mühlbacher

Corona: Danke an Alle!

Die letzte Zeit war für alle aufgrund der Pandemie nicht einfach.
Ich habe immer versucht, den Kontakt mit allen meinen PatientInnen zu halten.

Leider mag das nicht immer gelungen sein.
Im Großen und Ganzen hat sich jedoch gezeigt, dass auch Telemedizin funktioniert, und zumindest besser ist, als den Kontakt zu verlieren.

Jetzt sind Kontakte in der Ordination wieder möglich – aber unter entsprechenden Sicherheitsauflagen (Maske, Abstand). Ich bitte um Verständnis für diese nach wie vor nötigen Maßnahmen, aber eine Arztpraxis kann und darf sich keinesfalls zu einer Infektionsquelle entwickeln. Daher habe ich Maßnahmen ergiffen:https://www.praxis-muehlbacher.at/verhaltensmasnahmen-bezuglich-corona-virus/

Ich hoffe sehr, dass gerade für Corona-Risikogruppen die Möglichkeiten der Telemedizin weiter aufrecht bleiben und werde diese auf jeden Fall, wenn rechtlich möglich, weiterhin anbieten.

Ich möchte einen Dank an alle PatientInnen aussprechen, mit denen ich zusammen diese schwierige Zeit erlebt habe. Ich hoffe, dass mein Angebot von Hilfe war!

Umweltverschmutzung erhöht Risiko für psychische Erkrankungen in den USA und Dänemark

Eine groß angelegte Studie zeigte eine eindeutige Korrelation zwischen Umweltversachmutzung und dem Auftreten von psychischen Erkrankungen in diesen beiden Ländern.

Die genauen Zusammenhänge sind nicht ganz klar, es wird vermutet, daß die Verschmutzung zu einer „Vergiftung“ bzw. „Entzündung“ des Nervensystems beiträgt.

Quelle (in Englisch): https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3000353