Nitrous oxide against therapy resistant depression?

Well, it seems to work in this pilot study‘
http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(14)00910-X/fulltext

20 therapy resistant depressed patients were given inhalations of nitrous oxide or placebo – and the group given nitrous oxide showed improvement on depression scores.

Nitrous oxide, like ketamine, works as an NMDA receptor antagonist. This could be their shared mechanism of action in depression.

Now the result has to be confirmed in a larger group.

Lachgas gegen Depressionen?

QuelleL:http://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(14)00910-X/fulltextMovie Fifty Shades Darker (2017)

Therapieresistente Depression, also solche, die nicht ausreichend auf gängige Mittel anspricht, gibt es leider relativ häufig. Nach Alternativen wird daher weltweit gesucht,

In dieser Pilot-Studie wurde bei 20 Patienten  mit therapieresistenter Depression entweder Lachgas oder “Placebogas” verabreicht.

In der Lachgasgruppe zeigte sich signifikant häufiger eine Verbesserung der Depression; allerdings hielt die Wirkung bei den meisten nur kruze Zeit (Tage) an.
Nebenwirkungen waren selten und mild.

Lachgas ist, ähnlich wie Ketamin, auch ein NMDA-Rezeptor-Blocker, wirkt also auf Glutamat, einen wichtigen Neurotransmitter.

Ein nächster Schritt wäre nun, dieses Ergebnis in einer größeren Gruppe zu bestätigen.

 

Achtung: Valproat und Schwangerschaft, neue Sicherheitsinformationen!

Quelle: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Es gibt neue Siocherheitsbestimmungen für Valrpoat bei Frauen.
Im wesentlichen sollte es wirklich bei nur dann eingesetzt werden, wenn andere Mittel nicht geholfen haben und wenn wirklich gut über das mögliche Risiko, insbesondere für Fehlbildungen in der Schwangerschaft, aufgeklärt wurde. Weiterlesen

No such thing as schizophrenia. But many.

Source:

Uncovering the Hidden Risk Architecture of the Schizophrenias: Confirmation in Three Independent Genome-Wide Association Studies

Recent findings corroborate what „we all“  know: There is no such thing as schizophrenia. That said: There are many forms of schizophrenia!
This research points towards the existance of at leastz 8 subtypes, each with different gtenetic background, each with different symptoms and prognosis. However, using the currently accepted diangnostic criteria, all these conditions would be classified as „schizophrenia“.
The subtypes have a different clinical course and outcome, and they might also respond to different treatment.
 
This finding is important because it points out that, possibly, we have grouped different patients into the same category and subejcted them to not only the same diagnosis and prognosis, but also to the same treatment. Actually, things might be a little bit more complicated. Biological psychatry at least (comprising genetics, chemistry, pharmacology etc.) seems to suggest this possiblity.
 

Schizophrenie gibt es nicht! … sondern Viele!

Quelle:http://ajp.psychiatryonline.org/article.aspx?articleID=1906049&resultClick=3Watch Full Movie Online Streaming Online and Download

Uncovering the Hidden Risk Architecture of the Schizophrenias: Confirmation in Three Independent Genome-Wide Association Studies

Die oben zitierte Studie zeigt eines ganz klar:

die Diagnose “Schizophrenie” exisitiert als solche nicht. Zumindest nicht als EINE Kategorie.
Genetiker konnten recht klar zeigen, daß es völlig unterschiedliche, vererbte Konstellationen geben kann, die alle zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben zum Auftreten klinischer Symptome
führen, die unter den jetzigen Kriterien alle als “Schizophrenie” diagnostiziert würden.
Zumindest 8 verschiedene solche Konstellationen wurden gefunden, aber möglicherweise gibt es noch viel mehr.
Alle haben einen völlig unterschiedlichen Verlauf und eine völlig unterschiedliche Prognose.
Vermutlich sprechen die verschiedenen Typen auch auf unterschiedliche Therapien an.
 
Hier zeigt sich auch eine Kluft zwischen einem “altmodischen” Verständnis psychischer Erkrankungen und einer “neuen Generation”. Oft scheitert hier auch das Verständnis zwischen (meist älteren) PsychiaterInnen, die neue biologische Erkenntnisse nicht im Studium vermittelt bekommen haben weil diese damals noch nicht bekannt waren  (oder solchen  die diese ignorieren), und jenen, die das berücksichtigen.
 
Das, wenn man so will, “Positive” daran: Eine Diagnose “Schizophrenie” nach heutigen gültigen Kriterien kann sehr viel sein: eine “einmalige” Episode, etwas realtiv Gutartiges ohne große Konsequenzen, …. aber auch eine chronisch verlaufende, schwere Erkrankung.
Das, wenn man so will, “Negative!” daran: Es wird immer klarer, daß die verschiedenen Fromen der Schizophrenie wirklich verebt werden. Eine genetische Grundlage haben. Aber es gibt nicht “die eine Diagnose”. Der Verlauf kann extrem variabel sein.

Glutamate-receptor autoantibodies in Schizophrenia

Source:

JAMA Psychiatry. 2013 Mar;70(3):271-8. doi: 10.1001/2013.jamapsychiatry.86.

Increased prevalence of diverse N-methyl-D-aspartate glutamate receptor antibodies in patients with an initial diagnosis of schizophrenia: specific relevance of IgG NR1a antibodies for distinction from N-methyl-D-aspartate glutamate receptor encephalitis.

Autoantibodies angainst glutamate receptors are found in a high percentage of patients diagnosed with schizoprenia, especially in first diagnoses. They could contribute or even cause many symptoms in at least a part of all schizophrenia cases. Hoewever,  it is currently not common practice yet, to assess the presence of those antibodies in all first diagnosis cases of schizophrenia.

Ist ein Teil der Schizophrenen Erkrankungen eine Autoimmunerkankung gegen Glutamat?

Quelle:JAMA Psychiatry. 2013 Mar;70(3):271-8. doi: 10.1001/2013.jamapsychiatry.86.
Increased prevalence of diverse N-methyl-D-aspartate glutamate receptor antibodies in patients with an initial diagnosis of schizophrenia: specific relevance of IgG NR1a antibodies for distinction from N-methyl-D-aspartate glutamate receptor encephalitis.
Steiner J1, Walter M, Glanz W, Sarnyai Z, Bernstein HG, Vielhaber S, Kästner A, Skalej M, Jordan W, Schiltz K, Klingbeil C, Wandinger KP, Bogerts B, Stoecker W.

Autoantikörper, die gegen körpereigene Glutamatrezeptoren gerichtet sind, finden sich bei vielen Menschen, die Symptome wie bei Schizophrenieentwickeln. Solche fanden sich in der oben angegebenen Studie bei ca. 10% aller erstmalig diagnostizierten „Schizophrenien“.
Diese Autoimmunerkrankung sollte daher immer auch als mögliche Differenzialdiagnose bei der ersten Manifestation einer schizophrenieartigen Psychose in Betracht gezogen werden!  Allerdings kann man diese Autoantikörper nur im Liquor nachweisen, und die Untersuchung ist relativ teuer. Sie wird nicht noch nicht routinemäßig bei allen erstmalig diangostizierten Schizophrenien gemacht.

New service: Get a text message appointment reminder

Hervorgehoben

We offer a new service: Text message reminders for your appointment one or two days prior to the scheduled date. Please tell me if you want to receive a reminder per text message.
This service is provided free of any costs for you. However, the service is still in „beta-phase“, so I cannot guarantee it works every time.
Sincerly,

Moritz Muehlbacher MD

Neuer Service: SMS-Erinnerung für Termine

Derzeit läuft – noch im Versuchsstadium – ein kostenloses Service für PatientInnen der Privatordination. Sie erhalten eine kostenlose Erinnerung mit Uhrzeit, Datum und meinem Namen  für vereinbarte Termine per SMS zwei Tage im Vorhinein, wenn Sie dies wünschen. Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung an, ob Sie diesen Service erhalten möchten, oder nicht.
Der Service befindet sich derzeit noch in einer Testphase, sodaß keine hundertprozentige Garantie für die akkurate Übermittlung gegeben werden kann.

Ich bin jedoch überzeugt, daß vile PatientInnen davon profitieren können.
Dr. Moritz Mühlbacher